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    Rechte Wienzeile 59, Naschmarkt und Flohmarkt-Parkplatz


    Der Rüdigerhof
    ... ein Jugendstil-Wohnhaus in der Hamburgerstraße 20, 1902 nach den Entwürfen des Architekten Oskar Marmorek erbaut, einem Schüler Otto Wagners.
    Interessant an diesem Gebäude ist, dass verschiedene Verputzvarianten angewendet wurden. So sieht man z.B. in der Sockelzone feinen Wellenputz. Durch den Dekor ist das Gebäude optisch in drei horizontale Zonen eingeteilt. Die Wohngeschosse haben jedoch alle den gleichen Grundriss.

    Unverzichtbares Element des Rüdigerhofs ist zweifellos das Café Rüdigerhof, das seit über 100 Jahren ein beliebter Treffpunkt von Künstlern, Intellektuellen und Wiener Kaffeehausliebhabern ist.

    Oskar Marmorek
    (9.4.1863 Skala/Galizien - 7.4.1909 Wien)
    "Alles, was verwirklicht werden soll, muss zuerst ein Traum sein in dem Kopfe des Schaffenden. Auch ein Projekt zum Bau eines Hauses ist zuerst ein Traum im Kopfe des Architekten" , schrieb Oskar Marmorek im Jahr 1903 am Höhepunkt seines Schaffens.
    Der 1863 in Skala/Galizien (Polen) geborene Visionär als Architekt und Zionist studierte in Wien Architektur und war federführend an den großen Wiener Ausstellungen im Prater vor 1900 beteiligt, z.B. an der Ausstellung "Venedig in Wien".
    Bekannte Bauwerke in Wien: Rüdigerhof in Wien 5, Nestroyhof in Wien 2 sowie zahlreiche Miethäuser in Wien und Budapest.

    Das Haus "ZUM WASSERMÄNNLEIN"
    Nicht unweit vom Rüdigerhof findet sich oberhalb vom Toreingang des Hauses in der Rechten Wienzeile 71 ein Relief (Bild oben). Viele Sagen über Wassergeister ranken sich um die Wien - und in diesem Hausflur findet sich auf einer Tafel folgende Sage:

    "Vor vielen Jahren saß bisweilen ein Männlein,
    das seine Wohnung unter dem Wasser hatte,
    auf dem Wehr der Wien, lockte die Leute in seine
    Nähe und suchte sie ins Wasser zu ziehen. Alljährlich
    holte es sich wenigstens ein Opfer. Und das Wasser
    versiegte nicht, solange das Männlein sein
    Unwesen trieb."

    Die Sagen von den Wassermandln am Wienfluss
    Wassermandln am WienflussDas Wassermandl vom Magdalenengrund war klein und krumm, hatte tiefe Augenhöhlen und war sehr blass. Das Männchen trug einen grauen Rock, von dem beständig Wasser träufelte... - ein Sagen-Potpouri.


    Das Wassermännlein in der Wien
    Das Wassermännlein in der WienVor ungefähr 150 Jahren befand sich am Wienfluss zwischen der heutigen Lobkowitzbrücke und Schönbrunn eine bedeutende Wehranlage. Damals wuchsen an den Ufern noch dichte Büsche und mächtige Weiden.


    Meister Pilgram
    (um 1460 Brünn/CZ - 1515 Wien)

    Ein Stückchen flussaufwärts ist die Pilgrambrücke, die über die Wien den 5. und 6. Bezirk miteinander verbindet.
    Benannt ist sie nach dem berühmten Dombaumeister "Meister Pilgram", der als "Fenstergucker" im Stephansdom (Wien 1) Berühmtheit erlangte (Bild links). Anton Pilgram war Baumeister und Bildhauer Ende des Mittelalters in Wien und Brünn.
    Die bedeutende Kanzel von St. Stephan, errichtet um 1500, galt lange Zeit als sein Werk, dürfte jedoch nicht von ihm stammen, sondern älter sein.

    Bedeutende Werke:
    - Erker und Wendeltreppe in der Kirche St. Jakob (Rašíngasse in Brünn/CZ)
    - Portal des alten Rathauses (Stará radnice, Brünn, Radnická/CZ)
    - Orgelfuß in der Wr. Dombauhütte
    - Statuette des "Falkners" (Kunsthist. Museum Wien) ASDF23




     


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