>NR 3 Florianikirche - BezirksPlatz - Freie Gemeinschaft für Orte, Inforamationen und Momente
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Florianikirche






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Platz- & Shopping-Infos
  • Theater Scala Wien
    Wiedner Hauptstr. 108 - Klick hier!
  • Café Falco
    Schusswallg. 5 - Klick hier!


  • Die Florianikirche - Rauchfangkehrerkirche

    Erst im Jahr 1709 entstand in der Wiedner Hauptstraße (Höhe Nr. 105) eine Kapelle. An deren Stelle erbaute man 1725 die frühbarocke Kirche 'Zum heiligen Florian'.
    Bereits 1858 befand man die Kirche als zu klein und immer wieder bekritelte man die ungünstige Lage des Kirchengebäudes, weswegen von einem Ausbau bis ins 20. Jh. abgesehen worden war.
    Nach heftigen Diskussionen und trotz vieler Bürgerproteste wurde das alte Gebäude 1965 zur Verlegung von Straßenbahnschienen abgerissen (eine Unterfangung des alten Gemäuers wäre zu kostenaufwendig gewesen) und der umstrittene Neubau Ecke Wiedner Hauptstraße/Laurenzgasse nach den Plänen des dt. Architekten Rudolf Schwarz (1961) errichtet.

    Fragt man in der Gegend nach der Florianikirche, so wird rasch klar, dass bis zum heutigen Tag der Groll über den Abriss des alten, von der Bevölkerung liebevoll als 'Rauchfangkehrerkirche' bezeichneten Gotteshauses erhalten geblieben. Nach wie vor ist unverständlich, wie dieses Matzleinsdorfer Wahrzeichen dem Erdboden gleich gemacht werden konnte.

    Der heilige Florian
    Hl. Florian an der Florianikirche in Wien 5... ist einer der wenigen historisch belegten Märtyrer der röm. kath. Kirche. Weithin bekannt ist der Hl. Florian als Schutzpatron der Feuerwehr (Florianijünger), aber auch der Rauchfangkehrer - außerdem der Töpfer, Böttcher, Hafner, Schmiede u.a.


    Die Scala - Theater zum Fürchten
    Im Jahr 1948 wurde den aus der Emigration in Zürich nach Wien zurückgekehrten kommunistischen Schauspielern Karl Paryla, Emil Stöhr und Wolfgang Heinz von der sowjetischen Besatzungsmacht das ehemalige Johann Strauß-Theater, damals noch Wieden, als Spielort zur Verfügung gestellt. Unter der Leitung von Wolfgang Heinz orientierte sich das 'Neue Theater in der Scala' am Moskauer Künstlertheater.
    Nach Streitigkeiten über Eigentumsrechte am Gebäude der Scala - die Sozialdemokratie hatte gleich nach Kriegsende Ansprüche daran geltend gemacht - und wegen fehlender finanzieller Mittel für dringend notwendige Renovierungsarbeiten legte Heinz am 11. Juli 1956 die Konzession zurück. Mit Brechts "Leben des Galilei" schloss das in seinem achtjährigen Bestehen die österreichische Theaterszene bereichernde Neue Theater in der Scala wieder für einige Jahre seine Vorhänge.
    Mit Theater zum Fürchten (Österreichs älteste und größte Freie Theatercompagnie) nahm das Theater Scala Wien unter der Intendanz von Bruno Max vor einigen Jahren aber seinen Betrieb wieder auf.
    Scala - klick hier!


    Matzleinsdorf & Laurenzergrund

    Matzleinsdorf
    Erstmals genannt wird Matzleinsdorf um 1130, es ist freies Eigentum der Babenberger Markgrafen. Den alten Ortskern vermutet man an der alten Straße, die über den Wienerberg führt, etwa zwischen der ehemaligen Rauchfangkehrerkirche und dem Linienwall.
    Seinen Namen hat Matzleinsdorf von Mazilo, einem Gründer der Siedlung. Otto von Mazilinesdorf scheint 1136 als Zeuge im Klosterneuburger Salbuch auf.

    1477: Matzleinsdorf wird mehrfach von den Truppen des ungarischen Königs Matthias Corvinus (1458-90) überfallen wurde. Große Teile des Landes sind von den Ungarn besetzt, nur Hainburg, Krems, Stein und Wien leisten Widerstand. Im Juli 1490 beginnt König Maximilian I. mit der Rückeroberung der besetzten Gebiete.
    1727 kam Matzleinsdorf durch Kauf an die Stadt Wien. Im Wappen ist es durch den Hl. Florian vertreten.

    Der Laurenzergrund
    Links und rechts der Laurenzgasse, wo heute die Florianikirche steht, befindet sich der so genannte Laurenzergrund. Der Name ist von einem Hof in Matzleinsdorf abgeleitet, der zum Kloster der Laurenzerinnen gehörte. 1533 vereinigten sich die Nonnen von Maria Magdalena (Schottentor) mit den Laurenzerinnen, somit war auch der Hof in Matzleinsdorf in deren Hand. Um den auf diese Weise vergrößerten Besitz des Klosters, entstand in relativ kurzer Zeit eine kleine selbstständige Gemeinde.
    1806 kaufte die Gemeinde Wien aus dem Fundus des Religionsfonds* das Gebiet auf.

    Im Wappen ist der Laurenzergrund durch das "Röstgitter", ein altes Folterwerkzeug, vertreten, auf dem der Hl. Laurenzius gemartert wurde.

    *) Religionsfonds: Joseph II. löste die Besitzrechte der Klöster auf.

    Der Heilige Laurentius
    Hl. LaurentiusLaurentius ist für Bauern der erste Herbstbruder zum Beginn des Anbaus der Feldfrüchte des Herbstes. Laurentiustränen nennt man die Sternschnuppen in den August-Nächten. Laurentiusbrot wurde früher gesegnet und dann an Arme verteilt. ASDF23




     


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