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Lutherplatz






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Platz- & Shopping-Infos
  • Gravuren - Kunstprägungen Friedrich Hofbauer GmbH
    Hornbostelg. 16 - Klick hier!
  • Evangelisches Pfarramt AB Gumpendorf
    Gumpendorfer Str. 129 - Klick hier!
  • Butka Fur - Pelzwaren
    Gumpendorfer Strasse 141 - Klick hier!


  • Gustav Adolf-Kirche
    1846 wurde der Architekt Prof. Ludwig Förster mit der Planung und Durchführung des Kirchenbaues beauftragt. Im assistierte der dänische Architekt und Schwiegersohn, Theophil Hansen. Förster errichtete - außer der Gustav Adolf-Kirche - auch die Gebäude der Gewehrfabrik und Schießstätte im Arsenal, die Synagoge in der Lepoldstadt, die Elisabethbrücke u.a.
    Sein prominenter "Assistent" Theophil Hansen erbaute mehrere Palais an der Ringstraße, das Parlament, die Wiener Börse, die Friedhofskirche am Matzleinsdorferplatz, die evangelische Schule am Karlsplatz, die Akademie der bildenenden Künste u.a.

    Der fehlende Glockenturm ...
    ... der Kirche hat folgende Ursache: Es war damals noch 'Toleranzzeit', d.h. die Evangelischen wurden nur toleriert, ihnen nur ein 'Privatexercitium' ihres Glaubens erlaubt. Daher konkret: Gang im Innenraum der Gustav Adolf-Kirche. Sie durften keine Kirchen bauen, nur Bethäuser, die weder Turm noch Glocken noch einen direkten Zugang von der Straße haben durften, deshalb existiert noch heute der kleine Seiteneingang am oberen Ende der Begrenzungsmauer zur Gustav Adolf-Kirche (Höhe Hornbostelgasse).
    Es wurde geduldet, dass die Kirche wirklich wie eine Kirche aussieht, nur eben: kein Turm, keine Glocke.
    Übrigens dachte Förster auch an die spätere Errichtung eines Turmes im gleichen Stil. Er hoffte auch, dass das Verbot bald fallen würde. Es hat sich aber gezeigt, dass in Folge der staatlichen Schwierigkeiten, die zum Einziehen der Eisenschließen zwangen, ein Turmbau nicht möglich sein wird.

    Die Einweihung
    Am 6. Jänner 1849 wurde die Grundsteinlegung vorgenommen. Unter den Altar wurde ein Denkstein gesetzt, dazu mehrere in einem gläsernen Gefäß wohl verschlossene Münzen in Gold und Silber der Jahre 1848/49, die Baupläne und eine Pergamentrolle mit einer Denkschrift, die in einer Blechrolle verwahrt wird. In der Denkschrift heißt es u.a.: "Der Allmächtige wirke mit seiner unendlichen Gnade, damit Alle, die hier das heilige Evangelium verkünden hören, einen wahrhaft christlich-frommen Lebenswandel führen!"


    Lutherplatz
    Erst 1983 erhielt der Platz vor der Kirche anlässlich der Lutherfeier (500 Geb.Tag) seinen heutigen Namen. Vor der Namensgebung war der Lutherplatz in die Gumpendorfer Straße eingebunden und hatte - ebenso wie der Kurt Pint-Platz - keinen eigenen Namen.


    Die Sonnenuhr der Sonnenuhrgasse
    '"Mach es wie die Sonnenuhr, zähl die heitren Stunden nur", steht am Eingang der Sonnenuhrgasse (Lutherplatz 3) auf den von Berufsschuldirektor Ipsmiller angebrachten Sonnenuhren, die an das 'Dreisonnenuhrpalais' erinnern, nach dem die Sonnenuhrgasse benannt ist. Es sind übrigens zwei, damit tagsüber länger erkenntlich ist, wie spät es grade ist.
    Anekdote am Rande: In der Wiener Zeitung vom
    16. Mai 1835 findet sich eine Annonce mit dem Titel: "Sommerwohnung in Gumpendorf zu vermieten" - gemeint war war das Dreisonnenuhrpalais, denn Gumpendorf war zu diesem Zeitpunkt ein Sommerfrischedorf.


    Sonnenuhren ticken anders ...*
    Die Berechnung der Zeiteinteilung auf diesen Sonnenuhren wurden von Dr. Kaffka durchgeführt. Aber der Sonnenstand ist anderen Gesetzen unterworfen und so weicht die von der Sonnenuhr angezeigte Zeit zumeist von unserer Zeitrechnung ein wenig ab - nur viermal im Jahr zeigt sie die "richtige" Uhrzeit an. Im nebenstehenden Diagramm sehen Sie, in welchen Monaten Ihre Uhr vor- bzw. nachgeht!

    *) Der Stich vom ehem. Dreisonnenuhr-Palais und die nebenstehende Grafik über die zeitliche Abweichungen im Lauf eines Jahres wurden der Virtuellen Gumpendorfer Straße von Herrn Kopecky, über dessen Supermarkt die Sonnenuhren angebracht sind, freundlich zur Verfügung gestellt. ASDF23




     


    © BezirksPlatz 2008